Motivation und Planung

Liebe Mama,

der Herbst ist da. Der Sommer ist vorüber, die Kinder sind wieder im Kindergarten oder in der Schule. Zeit, alles das, was in den letzten Wochen liegen geblieben ist, aufzuarbeiten und neu mit deinem Business zu starten. Hoch hinaus – die Erträge steigern. Schluss mit dem Rumgedümpel. Jetzt geht es los.

Doch dann – dieses absolute Tief.

Kennst du das?

Du willst starten, aber die Motivation läuft kreischend davon, wenn du auf deinen Schreibtisch schaust und dort die Stapel an unerledigter Post und anderen Aufgaben siehst. Genau so ging es mir die Tage auch.

Doch weißt du, was mit geholfen hat?

Ich habe mir einen „Fahrplan“ erstellt.

Mit Fahrplan meine ich einen großen Zettel. Auf diesen habe ich alle notwendigen Dinge aufgeschrieben, die unbedingt erledigt werden müssen. Im Anschluss habe ich diese nach Dringlichkeit geordnet und mir so eine wunderbare Liste zum Abarbeiten geschaffen. Doch leider ist es ja meist so, dass gerade diese großen, wichtigen Aufgaben genau jene sind, die keinen Spaß machen und ewig aufhalten.

Deswegen habe ich ein paar kleinere dazwischen gesteckt. Kleine, schnell zu erledigende Aufgaben, die mir auch Spaß bereiten.

Weißt du, wie toll es sich anfühlt, wenn du nach einer Mammut-Aufgabe, die du schon ewig vor dir hergeschoben hast, endlich ein Häkchen dransetzen kannst? Und wie genial es ist, wenn danach eine Aufgabe auf dich wartet, an der du auch noch Spaß hast?

Verliere deine Ziele nicht aus dem Blick!

Das ist tödlich für jegliche Motivation.

Also schreibe dir all jene Aufgaben auf, die du erledigen musst. Sei es Gewerbeanmeldung, Mailkontakt mit deinen Partnern, ein Anruf beim Finanzamt – stell dich der Aufgabe. Denn erst, wenn du sie gewissenhaft erledigt hast, wirst du merken, wie sie sich aus deinem Denken löst und in Vergessenheit gerät. Wie schnell du wieder Platz für liebsame Aufgaben bekommst und schon kehrt deine Motivation zurück.

Setze dich nicht unter Druck

sondern setze deine Ziele realistisch.

Ich bin inzwischen dazu übergegangen, mir jeden Tag eine To-Do-Liste zu erstellen. Wenn ich nach der Hälfte merke, dass die Luft raus ist oder ich es nicht schaffe, dann bin ich ehrlich zu mir. Ich ziehe einen Strich. Da, was ich noch unbedingt erledigen will. Und damit muss und bin ich dann zufrieden.

Ich habe etwas geschafft. Meine Liste ein Stück weiter abgearbeitet. Morgen ist ein neuer Tag mit neuen Aufgaben.

Bis ich so weit war, mir das einzugestehen, dass es völlig in Ordnung ist, dauerte eine Weile. Doch wenn du einen ganzen Tag im Büro sitzt und dort deine Arbeit nicht komplett schaffst, dann ist es so. Arbeit läuft dir nicht davon. Nur deine Lebenszeit.

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